10 Jahre "Das Rätsel der Templer"

Zum 10 Jährigen Erscheinen von „Das Rätsel der Templer“ – gibt es nachfolgend (sozusagen als Jubiläumsausgabe) eine kleine Nebengeschichte zur Entstehung des Romans und über meine Beweggründe eine solche Story zu schreiben.

 

Viel Spaß damit...

 

13. Oktober 2007 – 13. Oktober 2017 – Zehn Jahre „Das Rätsel der Templer“

Zahlen und Fakten zur Entstehung des Romans (und seiner Fortsetzungen), 

die einige Leser vielleicht noch nicht kennen … 😉

 

Hintergründe…

 

Ich weiß, warum ich gerne Zeitreiseromane schreibe (und lese) … 

Nicht nur weil es praktisch wäre, in der Zeit zurückreisen zu können, um den Lottozettel nochmal – diesmal mit den richtigen Zahlen - auszufüllen. Nein – auch, um zu erfahren, ob die Geschehnisse in der Vergangenheit wirklich so abgelaufen sind, wie wir es in Geschichtsbüchern zu lesen bekommen. Vielleicht aber auch, um etwas ändern zu können, was eindeutig schief gelaufen ist. Ich würde versuchen, die Menschheit zu warnen damit es gar nicht erst zu irgendwelchen Katastrophen kommt (ob ich überhaupt etwas bewirken könnte, oder man mich eher für verrückt erklären würde, sei mal dahin gestellt…). 

 

Aber vor allem würde ich gerne zurückreisen können, um Menschen, die ich geliebt habe, und die nun nicht mehr sind, noch einmal sagen zu können, wie wichtig sie für mich waren und wie sehr ich sie vermisse… (noch einmal die Rheinische Bohnensuppe mit Apfelpfannkuchen von meiner Oma essen zu können, wäre jedes Zeitreiserisiko wert).

 

In letzter Zeit (hat wahrscheinlich was mit dem Älterwerden zu tun) wünsche ich mir des Öfteren auch einfach nur unspektakuläre Erlebnisse aus meiner Jugend zurück. Zum Beispiel die einsamen Spaziergänge mit dem Blindenhund unseres Nachbar (einem furchteinflößenden, wunderschönen Schäferhund, der aus meiner Sicht ziemlich riesig war - aber lieb) mit dem ich wie Rotkäppchen mit dem bösen Wolf die Wälder rund ums rheinische Siebengebirge durchstreift habe. Eine sagenumwobene Gegend, in der nicht nur Siegfried den Drachen besiegt haben soll, sondern auch ein Ort, an dem einige meiner Vorfahren lebten und den ich nicht nur deshalb gerne als meine Heimat bezeichne (falls mich mal irgendwer danach fragt).

 

In meiner Fantasie tauchten dabei Ritter mit ihren Pferden zwischen mächtigen Eichen und Buchen aus dem Nebel auf - auf dem Weg zur Löwenburg, um den dort sehnsüchtig wartenden Burgfräuleins zu huldigen. 

Oft lag die Klosterruine von Heisterbach auf unserem Weg, und ich war jedes Mal vollkommen ergriffen vom magischen Zauber dieses unvergleichlichen Ortes.

 

Bereits damals hatte mich die „Zeitreise“- Legende der lange dort ansässigen Zisterzienser fest im Griff. Zwischen den spärlichen Resten der ehemals mächtigen Kreuzkirche glaubte ich die wandelnden Mönche zu sehen, auf der Suche nach einem Bruder, der vor ewigen Zeiten am Nachmittag in die umliegenden Buchenwälder gegangen war, um darüber nachzudenken, was der Satz „Dem Herrn ist ein Tag wie tausend Jahre, und tausend Jahre sind ihm wie ein Tag“, (Petrus 3,8) …, bedeuten könnte. Als er am Abend zu seinem Kloster zurückkehrte, waren der Legende nach tausend Jahre vergangen (manche schreiben auch dreihundert, aber auch das ist ja schon eine ganze Menge Zeit), und keiner der Klosterbrüder hat ihn mehr erkannt (dass der arme Kerl dieses Erlebnis am Ende der Geschichte nicht heil überstanden hat, und - plötzlich vergreist - tot umgefallen sein soll, verwundert nicht so sehr…). Mich hat diese Geschichte, die ich schon als Achtjährige gelesen hatte, so sehr fasziniert, dass sie mich nie wieder loslassen sollte und mich letztendlich zum Roman „Das Rätsel der Templer“ inspiriert hat.

 

Am Anfang war die Neugier …

 

„Tausend Jahre wie ein Tag“ lautete denn auch der Arbeitstitel zu meinem ersten und wichtigsten Roman in meiner eher zufälligen Autorenkarriere (Ich hatte zu Beginn nicht vor, diesen Roman irgendjemandem zu zeigen, geschweige denn zu veröffentlichen und habe ihn erstmal nur für mich geschrieben. Nachdem die Helden jedoch ziemlich rasch die Regie übernommen hatten, fügte sich am Ende alles wie von selbst, und das Manuskript landete ohne großes Zutun bei Agentur und Verlag) 

 

„Das Rätsel der Templer“ – wie der Verlagstitel dann später lautete, sollte nicht nur mein Leben verändern, sondern auch das meiner Familie für eine Weile in Atem halten.

 

Doch bevor es soweit war, stand zunächst meine Neugier an erster Stelle. Ich wollte mehr erfahren – über den geheimnisvollen Mönch und seinen nachmittäglichen Ausflug, der ihm schließlich zum Verhängnis geworden war. Als ich damit begann in den wundersamen Geschichten des Caesarius von Heisterbach zu recherchieren, (berühmter Prior des damaligen Zisterzienserkonvents in Heisterbach und einer der bedeutendsten Mystiker des frühen Mittelalters, https://de.wikipedia.org/wiki/Caesarius_von_Heisterbach ), kam ich fast wie von selbst über die Zisterzienser zu den Templern und damit zum größten Geheimnis des Ordens. 

 

Zu meiner Überraschung war es nicht der Heilige Gral, der unvermittelt meine Aufmerksamkeit fesselte, sondern CAPUT 58 – ein geheimnisvoller, sprechender Kopf, der nach der Vernichtung des Ordens hartnäckig durch die tatsächlich noch existierenden Verhörprotokolle der Templer geisterte (und deren Widersacher offenbar mehr interessierte als ein Kelch mit Heiligem Blut oder irgendein materieller Schatz). 

 

Dessen mysteriöse Eigenschaften führten mich denn auch auf eine fast magische Weise zurück zum Heiligen Caesarius, von dem manchmal sogar behauptet wird, er sei der Vorreiter von Nostradamus gewesen. 

 

Je mehr ich in diese faszinierende Materie eintauchte, umso mehr schienen sich Legende und echte Historie auf verblüffende Weise miteinander zu verweben. Zum Beispiel wusste ich zu Beginn meiner Recherche gar nicht, welcher Orden damals in Heisterbach ansässig war, aber ich wusste, dass er diese Zeitreiselegende begründet hatte, und ich hatte zumindest eine Ahnung, dass es da eine Verbindung zu den Templern gab. Als ich schließlich in einem Recherchebuch las, dass die Zisterzienser der Geheimdienst der Templer gewesen sein sollen, war die Verbindung zu deren angeblich magischen CAPUT 58 schnell hergestellt. Auch die Beziehung zu den Kreuzzügen und die damit verbundene Bedeutung von Bernhard von Clairvaux, Vordenker von Caesarius und Begründer des Zisterzienser und Templerordens und ebenfalls berühmter Mystiker seiner Zeit (dessen Figur einen noch heute an der Klosterpforte von Heisterbach begrüßt), erschloss sich mir erst viel später, nachdem die Weichen für den Verlauf des Roman längst gestellt waren…

 

Nicht selten fügte sich alles so glatt und logisch, als ob die Story bereits geschrieben wäre und ich nur noch die einzelnen Puzzleteile dafür zusammensuchen musste. 

 

Was folgte, waren spannende Recherchereisen nach Frankreich, Schottland und Israel, bei denen sich die Story weiter wie von ganz alleine entwickelte und viele Begebenheiten, von denen ich zunächst geglaubt hatte, sie erfunden zu haben, sich in der Sache bestätigten. Es war beinahe, als ob ich mich an etwas erinnerte, das ich eigentlich gar nicht wissen konnte. 

 

Die Festung von Chinon stellte sich in der Nachrecherche vor Ort nicht nur im Modellaufbau exakt so dar, wie ich sie in der Vergangenheit beschrieben (oder vielmehr vor meinem geistigen Auge gesehen) hatte, auch deren Unterhöhlung/Verliese waren genauso, wie von mir im Manuskript dargestellt, obwohl ich deren Beschaffenheit und Aussehen während der Entstehung des Textes definitiv nicht wissen konnte (das Internet war zur damaligen Zeit nur sehr spärlich mit Informationen ausgestattet). Auch in Bar-sur-Aube, jenem Ort in der Champagne, an dem ich (warum auch immer, ich weiß es nicht) im Roman meine Templerkomturei platzierte, erwies sich meine „Eingebung“ als richtig, und eine Anfrage bei französischen Historikern, die sich mit Templerbesitz beschäftigen, bestätigte meine Vermutung über die frühere Lage der Komturei (es gibt noch einen Besitz aus vorheriger Zeit, der heute noch besteht, aber 1278 an die Hospitaliter verkauft wurde. Meine These war, dass danach ein Neubau an anderer Stelle errichtet wurde) und konfrontierte mich mit der Frage, woher ich das wissen könne…

Wenn die Helden einer Geschichte auf ihre Rechte pochen…

 

Und auch die Helden der Story, die mich sofort in ihren Bann zogen und deren fortschreitendes Schicksal das Schreiben zur Sucht werden ließ, erhoben sich aus dem Chaos der Ereignisse fast ohne mein Zutun. Wenn heute jemand wissen will, wie ich auf deren Aussehen, Namen und Herkunft gekommen bin, so kann ich mit voller Überzeugung erklären: ich habe sie mir definitiv nicht ausgedacht. Sie platzen, während ich einfach aufschrieb, was sich vor meinem geistigen Auge ereignete, regelrecht in mein Hirn - ungefragt und in all ihrer physischen Präsenz, mit ihren ganz speziellen Eigenheiten und der Forderung, ihr Schicksal aufgeschrieben zu sehen. (Was mich zu Beginn ein wenig beunruhige, weil ich mir die Frage stellte, ob es sich vielleicht um multiple Persönlichkeiten handelte, die fortan mein Denken und über meine Freizeit bestimmten).

Und auch mit ihnen erlebte ich in der Nachrecherche einige seltsame Überraschungen. Z.B. als ich im Mai 2005 auf Schüpferlings Doktorarbeit von 1915 über „Die Templer in Deutschland“ stieß und darin der Name „von Breidenbach“ als einziger Familienname im Zusammenhang mit dem Templerorden genannt wurde – allerdings waren inzwischen fast zwei Jahre vergangen, seitdem „Gero von Breydenbach“ eines Abends im Herbst 2003 mit eben diesem Namen auf seine Daseinsberechtigung gepocht hatte. (Das der echte Freiherr von Breidenbach fast zehn Jahre später „zufällig“ meine Romane gelesen hat und ich ihm mit Schüpferlings Arbeit bei der Recherche zu seiner Familiengeschichte aushelfen konnte, sei nur am Rande erwähnt)

 

Gibt es Zufälle?... Oder sind sie nur eine Illusion?

 

Und selbst die Zukunft hielt während des Schreibens immer wieder mysteriöse Erlebnisse für mich bereit. So glaubte ich den umfangreichen Stromausfall (immerhin waren rund 200.000 Haushalte betroffen) im Herbst 2004 von Wittlich ausgehend (Sorry vorab an die Wittlicher – aber wer kennt schon Wittlich??) erfunden zu haben. Der Grund, warum ich diese Gegend dafür ausgesucht hatte, lag darin, dass die US Air-Base, die in meinem Roman eine Rolle spielte und das damit verbundene Forschungszentrum in einer ehemaligen US-Raketenbasis, nicht weit entfernt lagen. Vielleicht sollte ich vorab erläutern, dass ich besagten Ausfall ich im Mai 2004 in mein Manuskript aufgenommen hatte. 

Eine frühe Lektorin/Freundin, der ich die geschriebenen Seiten regelmäßig zum Probelesen zugemailt hatte, war sozusagen meine Zeugin (sonst hätte ich mich am Ende selbst für verrückt erklärt). 

Als dann im Herbst 2004 (gut fünf Monate später!) tatsächlich ein Stromausfall stattfand, im gleichen Ausmaß und an fast gleicher Stelle (auf den Tag genau wie im vorläufigen Manuskript beschrieben), und dieser Umstand (während einer Recherchefahrt zurückkommend von einer Burg mit Templertradition) in den Radionachrichten berichtet wurde, musste ich mit Gänsehaut im Nacken meinen Wagen rechts ranfahren, weil ich so geschockt war. Danach versuchte ich über eine längere Zeit herauszufinden, warum dieser enorme Stromausfall tatsächlich stattgefunden hatte. Aber so sehr ich auch forschte, ich fand keine offizielle Erklärung. (In meinem Roman gab es schließlich einen eindeutigen, wenn auch ziemlich unwahrscheinlichen Grund – und auch dort gab es (aus gutem Grund) keine offizielle Erklärung. 😉)

 

2007 – also drei Jahre später – erschien dann mein Roman „Das Rätsel der Templer“ – übrigens genau am 13.10.2007 (Oh Wunder – ein Freitag – auf den Tag 700 Jahre nach der Vernichtung des Ordens) was keinesfalls mit dem Verlag abgesprochen war, schließlich schrieb ich an dem Buch bereits über drei Jahre und es war zu Beginn überhaupt nicht klar gewesen, ob es jemals veröffentlicht werden würde, geschweige denn wann…

Weihnachten 2007 schrieb mir eine Leserin per eMail, wie sehr sie der Roman begeistert hatte. Wir hatten daraufhin einen sehr netten Austausch. Ich erzählte ihr von den wundersamen Ereignissen rund um die Entstehung des Romans und auch von dem Stromausfall, von dem ich gerne gewusst hätte, was der eigentliche Grund gewesen war. 

 

Wie der „Zufall“ es wollte (inzwischen kamen mir all diese Zufälle schon mehr als merkwürdig vor), hatte sie Zugang zu den offiziellen Pressemitteilungen des Stromkonzerns, der damals von dem länderübergreifenden Ausfall betroffen war, und ließ mich wissen (sie schickte mir eine Kopie per Mail), dass es bis heute keine Erklärung für die Ursache gäbe, obwohl seitens des Konzerns alles menschenmögliche unternommen worden war, um die Ursache zu konkretisieren. 

 

Aber die Geschichte mit dem Stromausfall war hier noch nicht zu Ende…

Im Januar 2008 gab ich dem SWR ein Radio-Interview zum Erscheinen von „Das Rätsel der Templer“. Als ich der Journalistin von meinem seltsamen Erlebnis mit dem Stromausfall erzählte, und dass ich von dem tatsächlichen Ereignis aus dem Radio erfahren hatte, berichtete sie mir sichtlich erstaunt, sie selbst habe im Herbst 2004 die Nachricht über den Stromausfall im Radio verlesen (jene, die ich im Auto gehört hatte, wie sich dabei herausstellte). Sie konnte sich noch gut daran erinnern, weil Teile des Senders betroffen gewesen waren und man auf Notstrom hatte umschalten müssen. 

 

Nun könnte man das Ganze mal wieder als witzigen Zufall deklarieren, aber inzwischen gab es eine eindeutige Zunahme solcher komischen „Zufälle“. Seltsam war auch, dass ich im August 2004 bei einem zufälligen Besuch des Krankenhauses ( das im Buch unter einem anderen Namen eine Rolle spielt, und in dem ich nie zuvor gewesen war) das gleiche (sagen wir vorsichtig ausgedrückt - leicht vernachlässigte) Aquarium im Warteraum vorfand, wie in meinem Manuskript bereits beschrieben. Als ich vor lauter Erstaunen ein Foto davon machte, um es später besagter Lektoren-Freundin zu zeigen (denn nur sie wusste ja, dass ich es vier Monate zuvor genau so beschrieben hatte) , bemerkte ich beim Hochladen des Fotos auf den PC, das die gleiche Sorte Fische darauf zu sehen waren und diese sich sogar an der gleichen Stelle befanden wie im Roman beschrieben. Es war beinahe so, als ob ich dieses Bild schon vier Monate vorher vor meinem geistigen Auge gesehen und beschrieben hatte. Meine Freundin, die all diese Begebenheiten ebenfalls als ziemlich seltsam empfand, meinte scherzhaft, ob ich mir die Zukunft vielleicht selbst schreiben würde. 

 

Es gab noch etliche andere, auf den ersten Blick unspektakuläre Ereignisse wie diese, aber deshalb nicht weniger mysteriös. So schrieb ich eines Tages die Szene mit dem herausgebrochenen grünen Törchen, beim Versuch meiner Helden, über einen Zugang im Wald in die unterirdischen Gänge des Klosters zu gelangen. Als ich 2 Wochen später nochmal zusammen mit meinem Mann nach Heisterbach fuhr, um die Abstände vor Ort zu recherchieren, stellten wir erstaunt fest, dass das grüne Törchen nun auf dem Waldboden lag – offenbar demoliert, beim Versuch, es aus dem verschlossenen Zugang herauszubrechen… und schon ein neues graues Törchen inzwischen eingebaut worden war. 

 

Drei Monate nachdem der Roman erschienen war, sah ich „zufällig“ eine aktuelle Dokumentation des WDR, bei dem man zum ersten Mal mit einer Kamera die unterirdischen Gänge des Klosters Heisterbach erkundet hatte (die ich nie zuvor leibhaftig gesehen hatte, bzw. von denen ich zu Beginn meines Schreibens im Herbst 2003 glaubte, sie erfunden zu haben) – und nun sie sahen in der Doku exakt so aus, wie ich sie in meiner Fantasie beschrieben hatte… 

 

Bemerkenswert ist vielleicht auch, dass die Person, die mir später die Nutzung des Plans der unterirdischen Gänge des Klosters erlaubte, beiläufig berichtete, ihren Urlaub üblicherweise in einer Ferienwohnung in Chinon zu verbringen, die man in den früheren Katakomben/Verliesen der Festung errichtet hatte …

Ist das Rätsel gelöst? …

 

Die Entstehung des Romans „Das Rätsel der Templer“ war für mich, nach all diesen Erlebnissen (es waren noch eine Menge mehr, über ich locker ein eigenes Buch schreiben könnte), eine wahrhaft mystische Erfahrung, mit der ich zu Beginn meiner Recherchen in dieser Form nicht gerechnet hatte. Meine Hoffnung war und ist, wenigstens ein bisschen davon an meine Leser weitergeben zu können. In jedem Fall haben mich diese Erfahrungen für die Folgeromane inspiriert und mich von der Suche nach einem Heiligen Gral, wie er bisher bekannt war, voller Überzeugung abweichen lassen. 

 

„Tausend Jahre wie ein Tag“ – dieser Satz übt nach wie vor eine unglaubliche Faszination auf mich aus und lässt mich vermuten, dass das wahre Geheimnis der Templer viel größer ist, als ein goldener Kelch oder irgendeine Blutlinie. Oder – um es anders auszudrücken (Zitat): Seine Jünger sprachen zu ihm: „Wann wird die Ruhe der Toten eintreten, und wann wird die neue Welt kommen?“ Er sprach zu ihnen: „Was ihr erwartet, ist gekommen, aber ihr erkennt es nicht.“ (Thomasevangelium, Vers 51)

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Kommentare: 1
  • #1

    Manfred Sachse (Samstag, 18 November 2017 16:20)

    Gut, dass niemand an dem Zeitrad drehen kann. Zeitreisen ist eine herrliche Sache, was wäre wenn man dies oder dass Andere ändern würde. Der König von Frankreich würde schon als Kind sterben und die Templer hätten heute noch Einfluss. Klar in dem Fall gäbe es keine Freimaurer, keine Illuminaten usw..
    Die Templer-Romane von Frau André sind eine wunderschöne Sache und ich möchte sie nicht missen